4. Januar 2011 - Bloß keine schlafenden Hunde wecken im Kölner Stadt-Anzeiger

Wir sind doch mehr als schlafende Hunde! Wir sind Menschen, die sterblich sind! Doch die Stadtverwaltung versucht immer wieder, sich gegen den Willen der Wähler durchzusetzen und zum Schaden ihrer Gesundheit, zumindest wenn mächtige finanzielle Interessen dahinter stecken. Das Fürsorgepflicht ist doch ein hohes Gut. Wir brauchen ein neues Dienstverständnis in Bergisch Gladbach, und zwar nicht zum Dienst der Oligarchen, sondern zum Dienst des Volkes.

Wir fordern die Stadtverwaltung auf, endlich ihre Verträge und sonstige "Vereinbarungen" mit der KAW offenzulegen, denn sie widersetzen gültige Ratsbeschlüsse vorsätzlich. Sie muss eine Ausschreibung für ihre Werbeflächen gestalten, die Wettbewerb zulässt. Und sie muss endlich akzeptieren, dass die Wähler dieser Stadt in ihrem guten Recht stehen, wenn sie Einkünfte aus Tabakwerbung ablehnen. Langfristig betrachtet wären die Kosten ansonsten viel zu hoch.